Geschichte (in Arbeit)
Seit 1994 im Dienst der Bluegrass-Musik
1993 – Der Anfang einer Bewegung:
Der Impuls zur Gründung der SBMA entstand 1993: Ruedi Happle, Betreiber des Bluegrass- und Akustikmusik-Versands Acoustics, nutzte seinen umfangreichen Verteiler, um eine Einladung an alle Interessierten zu versenden. Ziel war es, Gleichgesinnte zu vernetzen und eine nationale Plattform für Bluegrass-Musik in der Schweiz zu schaffen. Die Resonanz war gross – der Grundstein für eine organisierte Szene war gelegt.
3. Juni 1994 – Die Gründung der SBMA:
Am 3. Juni 1994 wurde die Swiss Bluegrass Music Association offiziell gegründet. Der Verein wollte Musiker:innen, Veranstalter:innen, Fans und Fördernde zusammenbringen, um die Bluegrass-Musik in der Schweiz zu stärken – durch Konzerte, Festivals, Workshops, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.
1990er Jahre – Aufbau und Sichtbarkeit:
Mit Enthusiasmus und Pioniergeist begannen die ersten Mitglieder, die Schweizer Bluegrass-Szene sichtbarer zu machen. Eine zentrale Rolle spielte dabei das vierteljährlich erscheinende Magazin SBMA News, das unter der grafischen Leitung von Bruno Steffen nicht nur professionell gestaltet war, sondern auch inhaltlich Massstäbe setzte. Bruno Steffen übernahm später auch den CD-Handel von Acoustics und wurde so zur weiteren Stütze der Szene.
Parallel dazu wuchs die Zahl an Bands, Sessions und kleinen Festivals – die SBMA war stets präsent, unterstützte Initiativen, organisierte Veranstaltungen und vermittelte Kontakte.
2000er Jahre – Professionalisierung und Internationalisierung:
Mit dem Aufschwung akustischer Musikrichtungen wuchs auch das Interesse an Bluegrass. Die SBMA engagierte sich zunehmend auf europäischer Ebene, etwa im Austausch mit der European Bluegrass Music Association (EBMA). Schweizer Bands begannen regelmässig, an internationalen Festivals wie dem European World of Bluegrass (EWOB) teilzunehmen.
2010er Jahre – Wandel und digitale Öffnung:
Die SBMA passte sich an ein verändertes Medienverhalten an und erweiterte ihre Präsenz um eine moderne Website sowie Social-Media-Kanäle. Das gedruckte SBMA News blieb jedoch ein zentrales Element der Vereinskommunikation – sowohl als Dokument der Szene als auch als ästhetisch überzeugendes Aushängeschild.
Jamsessions, Workshops, Vereinsanlässe und die Zusammenarbeit mit Festivals wie dem Bluegrass Festival Willisau, dem Sunny Mountain Festival Stettfurt oder La Roche Bluegrass Festival stärkten die Szene auch auf regionaler Ebene.
2020er Jahre – Herausforderungen und neue Impulse:
Die Pandemie stellte die Bluegrass-Community auf eine harte Probe, doch die SBMA hielt den Kontakt zur Basis aufrecht, unterstützte digitale Initiativen und half beim Wiederaufbau nach der Krise.
2023 feierte die SBMA ihr 30-jähriges Bestehen (ausgehend vom Start 1993) – eine Gelegenheit zur Rückschau, aber auch zur Neuorientierung.
Ab 2024 – Europäische Zusammenarbeit und Zukunftsfokus:
Die SBMA engagiert sich in der Wiederbelebung der europäischen Bluegrass-Vernetzung. Sie ist Mitträgerin des European Bluegrass Summit 2025 in Prag, unterstützt Schweizer Musiker:innen bei internationalen Auftritten und fördert weiterhin die lokale Szene durch Kommunikation, Vernetzung und persönliche Begegnungen.
SBMA heute – verankert, lebendig, vernetzt
Was 1993 mit einem Brief begann, ist heute eine schweizweit bekannte Plattform für Bluegrass und verwandte Musikstile. Die SBMA verbindet Generationen von Musiker:innen und Fans, begleitet die Entwicklung der Szene und bleibt ihrer Leidenschaft für handgemachte, akustische Musik treu – getragen vom Engagement ihrer Mitglieder.